Die Studenten und die Zeitarbeit.

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Die Zeitarbeit ist in der Öffentlichkeit häufig negativ belastet. Sie bietet Unternehmen große Chancen, wird von möglichen Arbeitnehmern jedoch nicht immer so gern angenommen. Aspekte, welche zukünftige Arbeitnehmer zweifeln lassen, werden von Studenten als positiv empfunden. Späte oder wöchentliche Arbeitszeiten passen gut in das Studentenleben und aufgrund der Variabilität können Studenten ihre Arbeitszeit je nach Semesterstand herauf- oder herabsetzen. Studenten kennen es, sich in neue Situationen herein zu arbeiten, die Zusammenarbeit im Unternehmen gestaltet sich daher unproblematisch und sie können vielseitig eingesetzt werden. Englisch gehört zu ihrem Alltag, sie bringen eine hohe Motivation im Arbeitsalltag mit, besitzen eine gute Allgemeinbildung und gehören zu der Generation der Digital Natives.

Ein weiterer Faktor ist, dass der Fachkräftemangel vor allem im IT Bereich und in MINT-Fächern unumgänglich ist, denn das Finden von geeigneten Fachkräften zählt zu einer der größten Herausforderungen im Unternehmen. Daher bekommt man durch die frühzeitige Einbringung der Studenten in die Unternehmen, die Möglichkeit, diese zeitnah an das Unternehmen zu binden. Das bedeutet, sie gleichen erst einmal den Mangel an Fachkräften im Unternehmen aus, lernen es frühzeitig kennen und können als ausstudierte Akademiker sofort in das Unternehmen übernommen werden.

Dieses Phänomen beobachtet man derzeit immer häufiger, denn aus Studien kann entnommen werden, dass das Interesse an Nebenjobs mit Fachbezug sehr groß ist. Ganze 85 Prozent der Befragten wünschen sich inhaltlichen Bezug zum Studium. Daraus ergibt sich ein großer Vorteil für den Markt und eine gute Möglichkeit für Zeitarbeitsfirmen. Die Auftragslage im Arbeitsalltag ist nie konstant, es bilden sich Auftragstiefen und -spitzen. Solche Umschwünge lassen sich nicht garantiert durch das Kernpersonal abdecken, dafür eignen sich Überlassungsverträge. Personaldienstleistungsunternehmen fertigen Anforderungsprofile von jenen Mitarbeitern an, welche zur Entlastung der Unternehmen eingesetzt werden sollen. Neben dem Stellen der Arbeitskräfte, kümmern sie sich um die Schichtplanung und die Urlaubsplanung.Die Urlaubszeit ist der nächste große Vorteil, welcher die Studenten zu bieten haben. Die Ferienzeit und Haupturlaubszeit verläuft häufig zusammen mit den Ferienzeiten der Universitäten, zu diesem Zeitraum sind Studenten gerade oft einsetzbar. Der Vorteil liegt hier auch stark in den Krankheitsfällen. Bei Ausfall eines Mitarbeiters, müsste ein weiterer aus dem Urlaub geholt werden. Dies bedeutet weniger Urlaub und ein höheres Risiko selbst zu erkranken. Ist ein Unternehmen in der Lage auf eine Auswahl an Studenten zurück zu greifen, so erhöht sich die Chance, dass einer der Studenten einspringen kann.

Was ist dennoch zu beachten? In der Vorlesungszeit dürfen Studenten nur 20 Stunden in der Woche arbeiten, herrscht allerdings Vorlesungsfreie Zeit, so dürfen sie ohne Beschränkungen arbeiten. Eine weitere Besonderheit ist, dass Unternehmen auf die Fristen von Equal Pay achten müssen. Das bedeutet, dass eine Lohngleichheit zwischen Festangestellten und Zeitarbeitern vorherrschen soll. Zudem ist auch auf die Höchstüberlassungsdauer zu schauen. Denn nach einem Zeitraum von neun Monaten herrscht Equal Pay vor und die Arbeiter müssen nach achtzehn Monaten fest übernommen werden.

Bei Studenten tritt dieser Fall häufig nicht auf. Sie sind motiviert verschiedene Unternehmen kennen zu lernen und sich im Normalfall wieder ihrem Studium zu widmen. Eine Übernahme in ein Unternehmen kommt für sie erst nach Beendigung des Studiums in Frage und dahingehend ergibt sich die Möglichkeit, die Verträge in der Studentischen Zeitarbeit anzupassen.

 

 

Aus <https://www.humanresourcesmanager.de/news/studentische-zeitarbeit-als-talent-pool.html

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