Und wo arbeite ich heute?

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Jobhopping und was Personaler darüber denken.

Von einem Job in den nächsten. Denn ein Leben lang in einem und demselben Unternehmen zu arbeiten, ist nichts für jeden. Außerdem ist es in der heutigen Gesellschaft nicht mehr üblich. Ständige Jobwechsel sollten allerdings auch nicht die Regel sein. Wie hat denn nun der ideale Lebenslauf auszusehen? Die Balance ist schwieriger als man denken mag.

In Vorstellungsgesprächen könnte man die häufigen Wechsel erstmal als weitreichende Erfahrung beschönigen. Personalabteilungen jedoch, sehen zu oft gewechselte Arbeitgeber, nicht sehr gern. Dennoch trägt aber Heutzutage nicht immer der Arbeitnehmer die alleinige Schuld.

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Die Welt der Arbeit ist im Wandel und immer mehr Arbeitgeber greifen zu befristeten Verträgen und Praktikanten. Sie engagieren freie Mitarbeiter und Zeitarbeiter. Dementsprechend sehen also auch viele Lebensläufe aus. Um möglichen Vorurteilen entgegenzuwirken, ist es hilfreich, die Wechselmotivation mit anzugeben.

Unternehmen wollen Loyalität. Sie möchten Mitarbeiter, welche mit Ehrgeiz hinter dem Unternehmen stehen. Arbeitgeber suchen nach Leistung und wollen Zusammenarbeit im Team. Häufige Jobwechsel aus eigenen Motiven, lassen jedoch das Gegenteil vermuten.

Es gibt keine genaue Zahl, die aussagt, wie viele Wechsel negativ ankommen. Man kann aber davon ausgehen, dass zwei Wechsel in zwei Jahren, zu viele sind. Eine berufliche Veränderung ist gut! Aber durchschnittlich ist ein Jobwechsel alle fünf bis sieben Jahre üblich.

Im Berufseinstieg ist man noch auf der Suche nach sich selbst und nach seinem Weg. Da führt noch öfter der Weg in eine andere Stelle. Doch sollte man es nicht übertreiben. Auch bei Berufseinsteigern gilt: Der dritte Versuch sollte sitzen.

Die Jobliste ist lang und der neue Job wieder der falsche? Dann empfiehlt man, sich erst einmal zu fragen, ob die eigene Gesundheit darunter leidet. Das Leben steht über der Arbeit. Gefährdet der Job die Gesundheit erstmal nicht, sollte man durchhalten. Ein Job, welcher nicht in allen Punkten dem Ideal entspricht, ist besser als sich aus der Arbeitslosigkeit raus zu bewerben.

Nun sitzt man wieder in einem Vorstellungsgespräch und muss sich erklären. Was tun? Wichtig ist: Ehrlich sein. Ausreden kommen nie gut an und die Wahrheit trifft sogar manchmal auf Verständnis. Zudem kann man frühere Schwächen zugeben und in heutige Stärken verwandeln. Man kann zugeben, immer noch auf der Suche nach der eigenen Berufung zu sein. Und möglicherweise, ist es 'der Job', in dessen Vorstellungsgespräch man gerade sitzt und kann dies zu seinem Vorteil nutzen.

 

Quelle: Aachner Zeitung, Jobhopping kommt meist nicht gut an, 07.10.2019

https://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/bildung-beruf/jobhopping-kommt-meist-nicht-gut-an_aid-46315393

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