Erfahrungsberichte

Plötzlich wusste ich, was mir die ganze Zeit gefehlt hat.

Ich wollte immer in einer großen Stadt leben und studieren. Aber in der DDR bekam man ja nicht einfach so einen Studienplatz. Ich fing also eine Ausbildung an – und war kreuzunglücklich. Mit der Wende kam dann meine Chance: Ich schmiss meine Ausbildung, schrieb mich an der Uni Köln ein, genoss meine Freiheit in vollen Zügen. Komisch war nur, dass meine engsten Studienfreunde beide ebenfalls in der DDR aufgewachsen waren. „Bestimmt ein Zufall“, dachte ich mir. Nach dem Studium zog ich viel um, immer der Arbeit hinterher.

Zuhause aber nicht daheim.

Schließlich bekam ich einen schönen Job in der Nähe von München, baute mir eine Existenz auf, scheinbar war alles gut. Aber glücklich war ich trotzdem nicht. Ich fühlte mich fremd. Denn obwohl meine Nachbarn und Bekannten nett zu mir waren, blieb da immer eine gewisse Distanz. Jeder machte sein Ding. Spontane Besuche? Undenkbar. Das war ganz anders, als ich es von daheim kannte. Richtig wohl fühlte ich mich nur bei meinen Weihnachtsbesuchen in der alten Heimat. Dieser Zeit fieberte ich immer entgegen.

Ein Plan reift.

„Am liebsten bliebe ich hier“, sagte ich einer alten Schulfreundin, das war 2018. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Hier gehörst du hin! Hier wirst du mit offenen Armen empfangen. Also kehr zurück – worauf wartest du noch? Gesagt-getan.

Endlich ankommen.

Es war viel einfacher als gedacht. Das verdanke ich auch der FOURTEENONE. Die nette Personalberaterin dort fand zielsicher den richtigen Job für mich und unterstützte mich sogar bei der Wohnungssuche! Meine neuen Kollegen sind einfach super. Und heute, drei Jahre später, bin ich glücklich zuhause angekommen.

Doreen

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Alles zu seiner Zeit.

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in Brandenburg. Dort verbrachte ich eine sehr glückliche Kindheit.

Fernweh.

Als Jugendlicher fand ich das Dorf dann schrecklich piefig, darum bin ich nach meiner Ausbildung gleich weggezogen und habe mich ein Weilchen in England durchgeschlagen. Später habe ich lange Zeit in Berlin gelebt.

Familienplanung.

Und dann, im hohen Alter von 45 Jahren, traf ich meine Traumfrau. Uns war schnell klar, dass wir eine Familie gründen wollen. Doch ebenso klar war, dass wir unsere Kinder nicht in der Großstadt aufziehen werden. Sie sollten Platz haben, um sich zu entfalten. Ein Haus mit Garten, mitten in der Natur – und keine beengte, überteuerte Hochhauswohnung. Wir wollten (und wollen), dass sie unbeschwert spielen und auch mal Lärm machen können. Als meine Frau schwanger wurde, sind wir deshalb an meinen Heimatsort zurückgezogen.

Hier will ich bleiben!

Meine kleine Familie ist schön eingebunden in die Dorfgemeinschaft – mein jugendliches Ich hätte mich dafür gehasst! Aber wir sind glücklich. Anfangs musste ich noch pendeln, doch dank der FOURTEENONE habe ich einen Arbeitsplatz ganz in meiner Nähe gefunden. In meiner Jugend war es sicher die richtige Entscheidung, wegzuziehen – ich bereue nichts! Aber die Entscheidung, heimzukehren, war ebenso richtig, darüber freue ich mich nämlich jeden Tag.

André

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Liebe auf den zweiten Blick

„Hier hältst du es keinen Tag länger aus!“

Als ich Cottbus verließ, war die Stadt ein unfassbar trauriger Anblick. Selbst die Bahnhofstraße sah aus wie ein kariöses Gebiss. Und auch sonst fand ich es hier trostlos. Viele Bekannte hatten ihre Arbeitsplätze verloren und fanden einfach keine neue Stelle, weil immer mehr Betriebe eingingen. Ein Freund nach dem anderen wanderte in die alten Bundesländer ab und hinterließ eine schmerzliche Lücke.

Go West?

Damals war es nur folgerichtig für mich, ebenfalls in einen Zug in Richtung Westen zu steigen. Ich zog nach Wolfsburg. Das ist eigentlich keine schöne Stadt, aber mir gefiel es dort sehr gut. Ich war richtig geflasht von den vielen Farben und Düften, dem riesigen Warenangebot. Bald fand ich einen Job, dann lernte ich meinen späteren Mann kennen. Und je heimischer ich mich fühlte, desto mehr verschwand Cottbus von meinem Radar.

Stippvisiten in der Heimat.

Zurückgekehrt bin ich erst zu einem Klassentreffen. Da sah ich meine früheren Freunde und Bekannten wieder, das war so schön! Die alte Vertrautheit war schnell wieder da. Und als ich dann Cottbus erkundete, konnte ich kaum glauben, wie sehr sich meine Heimatstadt gemausert hat – von der hübschen Innenstadt bis hin zur supermodernen Uni. Diesen Eindruck nahm ich mit nach Wolfsburg.

Dann kam 2014, das schwärzeste Jahr in meinem Leben. Nach einer hässlichen Scheidung verlor ich auch noch meinen Job.

Glückliche Rückkehr in die Lausitz.

Ich war reif für einen Tapetenwechsel! Deshalb meldete ich mich Ende 2014 zu den Rückkehrertagen in Cottbus bei der FOURTEENONE an. Und siehe da: Es gab eine passende Stelle für mich! So kommt es, dass ich seit 2015 wieder in meiner neuen alten Heimat lebe. Einige Freunde von früher sind auch wieder hier, andere waren nie weg und wir alle unternehmen viel zusammen. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Monika

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